Tred 2013: Flat Webdesign

Der Trend im Webdesign 2013: Flat Design

n regelmäßigen Abständen gibt es im Webdesign immer wieder herausstechende Trends. Erinnern Sie sich beispielsweise noch an die sogenannten „runden Ecken“, die Mitte der 2000er Jahre im Trend – und damit überall zu sehen –  waren? Alles musste plötzlich eine runde Ecke haben, um gut auszusehen.
Dieser Trend ist mittlerweile vorbei und der nächste steht schon vor der Türe: das sogenannte Flat Design.

Flat Design begann mit Windows 8 die Massen zu erobern

In sämtlichen Design-Blogs wird bereits von diesem Trend geschwärmt und die ersten Seiten mit Flat Design sprießen bereits aus dem virtuellen Boden. Als Grundstein für diesen Trend gilt das neuartige Windows 8 Startmenü. Auch die Konkurrenz von Apple ist dabei, das hauseigene Betriebssystem OS X mit flachem Design zu versehen. Im Sommer ist der Release geplant. Und Webpionier Google mischt auch schon fleißig mit: Die Internetseiten der Nexus-Geräte und der neue Play-Store liegen mit Ihrem Design voll im „flachen“ Trend.

Was macht Flat Design aus?

Eigentlich ist Flat Design die konsequente Weiterentwicklung seines Vorläufers: Die Webseite wirkt dabei noch reduzierter, nicht nur textlich, auch grafisch. Vorbei sind die Zeiten, in denen man mit knalligen Farben um die Aufmerksamkeit der User warb. Und natürlich ist Flat Design in erster Linie „flach“, d.h. ohne 3D-Effekte und perspektivischer Spielereien.

Im Flat Design werden vorwiegend Pastellfarben oder gedeckte Farben eingesetzt. Hinzu kommen übergroße Icons und Überschriften, die die User zielgerichtet leiten sollen. Unwichtiges wird nicht länger in den Hintergrund gerückt, sondern einfach ganz weggelassen. Damit die Internetseiten nicht leer wirken, wird auf eine ausdrucksstarke Typographie großer Wert gelegt.

Aus Pixel wird Vektor

Eine weitere Eigenschaft des Flat Designs ist der immer seltener werdende Einsatz von Fotos. Die bunten Pixel werden durch Vektoren, oder abstrakte, stark vereinfachte Skizzen und Grafiken ersetzt. Damit wird das Erscheinungsbild der Website zwar abstrakter, die Informationen sollten dadurch aber schneller verstanden werden.

Wie kann man sich das Vorstellen?

Einen gelungenen Eindruck vermittelt die neue UI des populären CSS-Frameworks Twitter Bootstrap, hier anzusehen: http://designmodo.github.io/Flat-UI/

Weitere tolle Beispiele finden Sie hier: http://fltdsgn.com/

2. September 2013